Dienstag, 31. März 2015

Gartentasche

Das sieht jetzt auf den Bildern vielleicht nicht so aus...
Aber das ist wirklich eine Gartentasche.
Eine, die es in sich hat!


Kerstin von KekoKreativ hat 
wieder zum Probenähen aufgerufen.
Dem bin ich nur allzugerne nachgekommen!

Eigentlich ist die Gartentasche ja für den Garten gedacht...
Um eine Blume hübsch zu verpacken,
Gartengerätschaften, Sandspielsachen usw. zu transportieren...

Aber es gibt noch viele andere Einsatzmöglichkeiten...
Und so kann ich meine Wollsachen
auch mit in den Garten nehmen... 


 Man kann im eBook aus einer verschiedenen 
Taschenvarianten auswählen 
und sich die Gartentasche so zusammenstellen,
wie man mag, und wie man es braucht.

Ich habe die "einfache" aufgesetzte Tasche 
in der Höhe reduziert
und einige Teilungsnähte zugefügt,
und schon hab ich praktische Einschubfächer 
für Häkelnadeln und Co.

Eine andere Taschenvariante, mit Deckel.
(Auch bei den Deckeln kann man 
zwischen zwei Varianten wählen).

Gleiche Taschenvariante, nur ohne Deckel.
Dafür mit kleinem aufgesetztem Täschchen.
Das war mal eine Kinderjeanshose...

Und da mein Aussenstoff aus alten Jeans besteht,
bot es sich an, auch eine Tasche aufzusetzen
(das steht so nicht im eBook ;) )

Für die Träger kann man Gurtband nehmen,
oder selber nähen.
Meine sind mal wieder aus Baumwollstoff
und einer Lage Bodenwischtuch
und dann mehrfach abgesteppt.
So sind sie schön griffig...

Hier noch mal auf einen Blick:

Die Tasche lässt sich schnell nähen,
und man braucht nicht viel dafür.
Schafft man bestimmt auch noch bis Ostern ;)

Das eBook ist *hier* erhältlich!

Meine "Gartentasche" darf sich noch
und den Taschen und Täschchen vorstellen.

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia



Dieser Post steht im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit als Probenäherin im Team von KekoKreativ. 
Das oben genannte eBook wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Somit handelt es sich bei diesem Post um einen Werbepost
 Durch das Probenähen erhalten eBook und Schnitt im Zusammenwirken vieler Testerinnen und der Erstellerin den letzten Schliff. 
Auf die Darstellung und Beurteilung der fertigen Werkes wird kein Einfluss genommen und der Post spigelt einzig meine Meinung wider.




Montag, 30. März 2015

Secret's shopper

Wenn ich gefragt werde,
ob ich für jemanden etwas zur Probe nähen möchte
freue ich mich immer sehr.

(Besonders, wenn man dafür
 auch noch empfohlen wird...
Dank dir, liebe Sandy!)

Das ist eine schöne Bestätigung für das, was ich tue.
Wenn mir das Projekt gefällt und ich es zeitlich schaffe,
mache ich dass dann auch immer gerne.

Diesmal durfte ich für Yve von sewitched
ihren tollen "secret's shopper" probenähen,
ein freeBook, dass es ab heute bei Farbenmix gibt.


Hinter "secret's shopper" verbirgt sich ein Einkaufsbeutel,
der klein zusammen gefaltet werden kann, 
damit man ihn besser mitnehmen kann.

Neben einer Grundversion, 
die man schlicht oder verspielt gestalten kann,
kann man so aber auch einen Dingo, 
eine Qualle, eine Maus, eine Katze,
eine Blume, ein Monster, eine Fledermaus 
oder eine Erdbeere machen.

Ich hab zweimal die Grundversion genäht:

Der Beutel verschwindet in dem kleinen Dreieck.
So lassen sich noch kleine Ecken 
von Lieblingsstoffen schön in Szene setzen!


Genäht wird mit einer besonderen Technik,
bzw. mit einer französischen Naht.
So kann so ein Beutel auch wirklich
die schweren Einkäufe nach Hause bringen!

Neben der Grundversion musste ich
 natürlich auch die Erdbeere nähen!


Warum denn bloß?

In der Anleitung sind alle Schritte detailliert erläutert
und mit Bildern dargestellt.
So können auch Nähanfänger 
so einen tollen Einkaufsbeutel 
für sich oder als kleines Geschenk nähen.

Hier wird es bestimmt auch noch mal 
die ein oder andere Version zu sehen geben!

Das freeBook gibt es *hier*.

Diese hier dürfen sich noch bei
out now und 
den Taschen und Täschchen 
vorstellen...

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia

Sonntag, 29. März 2015

Verhüllungs-Sew-Along

Der Blog LunaJu wird bald drei Jahre alt.
Das ist der Grund für Kristina
zu ihrem ersten Sew-Along aufzurufen.

Und zwar einer der besonderen Art.

Ich bin dabei beim

Genäht werden soll etwas,
was etwas verhüllt.
Muss nicht der Reichstag sein...
es darf auch eine Nummer kleiner sein ;)

Bis zum 31.03.2015 kann man sich noch entscheiden,
dabei zu sein.
Und es nicht nnur ein Sew-Alog,
sondern auch ein Nähwettbewerb.
Am Ende gibt es tolle Gewinne...

Bei wem jetzt das Ineteresse geweckt sein sollte,
kann *hier* noch mal alle Einzelheiten ansehen.

Euch einen schönen Sonntag!

Viele liebe Grüße
Julia

Freitag, 27. März 2015

Mal eben...

... schnell was zaubern,
zum Mitbringen, statt Blumen...

Heute war ich bei einer lieben Freundin zum Frühstück eingeladen.

Neben den Brötchen wollte ich doch gerne 
auch noch eine Kleinigkeit statt Blumen mitbringen.

Vor kurzem hab ich beim Einkaufen diese Windspiele entdeckt,
(ihr könnt euch vortsellen,
dass ich nicht vorbeigehen konnte)
und es kurzerhand noch etwas aufgepeppt:

 Den Käfer hatte ich auf Plane gestickt,
damit alles auch schön wetterfest ist.

Ich finde, das ist perfekt statt Blumen!

Und das Frühstück war auch toll.
Schade, wenn man manche Menschen, die man mag,
nicht so oft sieht.
Aber vielleicht ist es auch gut.

Und diese Woche hat auch der Postbote etwas tolles gebracht:
zwar hatte ich übershen, 
dass der Glücksklee kein Jersey 
sondern Frottee ist,
aber die Pläne sind schon umgeschmissen
 und er ist auch schon verplant...

Hoffentlich komme ich bald zum Umsetzen...

Und meine Töchter freuen sich riesig 
über den schönen gelben Stoff
(gelb gibt es irgendwie nicht so viel...).

So hatte auch diese Woche,

Sie hatte auch viele andere Momente,
leider...

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia

Donnerstag, 26. März 2015

Endlich: June für Juli

Vor ein paar Wochen hat es hier bei Rums
gewimmelt von schönen neuen Geldbörsen. 

Denn die liebe Frau H. hat
 sich "June" ausgedacht. 

Eine Geldbörse, die schnell genäht
und auch für Anfänger geeignet ist. ...

Eine Geldbörse steht ja schon lange auf meiner Liste...

Als ich dann auch noch das Glück hatte
und ein June eBook gewonnen habe,
war klar, dass ich das auch ausprobieren werde!

Und jetzt war es endlich soweit.
Heute kann ich sie euch zeigen:

Meine June:

Die beschichtete Baumwolle ist eigens
für den Zweck angeschafft worden,
um eine Geldbörse zu werden.

Inzwischen ist sie gut abgelagert
und konnte wirklich mal verarbeitet werden!

Das hintere Reißverschlussfach 
hab ich mit einem Futter versehen.

Innen gibt es Platz für sechs Karten.
Hinter den obersten Kartenfächern
sind noch zwei etwas tiefere Einschubtaschen.

Das Kleingeld findet gegenüber
in einem Reißverschlussfach Platz.
Da sind auch noch einmal 
zwei kleinere Einschubfächer mit drinnen.

Frau H. hat nicht zu viel versprochen,
wenn sie schreibt, June ist schnell genäht.
Zwar hab ich ein bisschen länger als eine Stunde
gebraucht, aber ich habs geschafft
und finde, dass sich das Ergebnis 
durchaus sehen lassen kann!

Da wird es sicher nochmal Nachschub geben.
Zumal ich unbedingt noch eine
 mit Steckschloss brauche!

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia

P.S. Zu den Taschen und Täschchen  
darf June natürlich auch noch!

Dienstag, 24. März 2015

Osterkörbchen mit Anleitung

Diesmal bin ich ganz gut in der Zeit.
Am Wochenende habe ich mich schon einmal 
etwas für die Ostereiersuche vorbereitet:

Osterkörbchen:


Entstanden sind (bisher) fünf kleine Körbchen
oder besser Henkeltäschchen
(dann ist man nicht allzusehr auf Ostern festgelegt)...

Sie sind nicht übermäßig groß

haben aber genügend "Fassungsvermögen"
für die Ostereier.

Und nach Ostern können dann 
diverse kleine Schätze darin transportiert werden.

Da ich wollte, dass sie auch nach Ostern noch
zum Einsatz kommen können,
gab es auch eher neutrale Stickereien drauf...
(von "Der Stickbär")

Und auch für große Mädchen
ist das ein tolles Mitbringsel;
gefüllt mit einem kleinen Blümchen
und/oder etwas für die schlanke Linie...

Wer auch so ein Körbchen nähen möchte
oder wen es interessiert, 
wie ich das genäht hab,
der kann *hier* die Anleitung herunterladen.

Natürlich ganz kostenfrei!
Aber um sie in den Post direkt zu packen,
war sie dann doch ein bisschen lang.
Darum als freeBook zum runterladen!

Ansonsten dürfen die Täschchen
noch zum Creadienstag
zu meertje,


Euch allen
viele liebe Grüße
Eure
Julia


Samstag, 21. März 2015

Testbericht Husqvarna Viking Designer Ruby Royale


Und schon wieder ist ein Testzeitraum der Supertester Aktion vom nähPark Diermeier rum (der vierte) und ich darf einen Testbericht für die Designer Ruby Royale mit Stickmodul aus dem Hause Husqvarna Viking schreiben. 

Gegen die Vorgängermaschine (Bernina 750 QE) kam mir bei Ankunft der Karton recht klein und zierlich vor, oder besser die Kartons. Das Stickaggregat ist separat verpackt. Nach dem Auspacken wirkt die Maschine klein und kompakt. Ich glaube aber, der Eindruck, dass sie klein ist, steht im Zusammenhang mit der riesigen Maschine von davor. Jetzt zum Ende der Testzeit kommt sie mir stabil und „normal groß“ vor. 


Wer sich für den genauen Lieferumfang interessiert, kann gerne auf der Produktseite vom nähPark nachsehen. Ich fand, dass die üblichen Zubehörteile enthalten waren. Auffällig waren aber eine Vielzahl an verschiedenen Nähfüßen. Insgesamt sind 13 Nähfüße im Lieferumfang enthalten. Sehr gefreut hab ich mich, dass ein Antihaft- Gleitfuß dabei war, da ein entsprechendes Projekt zum
Probenähen anstand. Teilweise wirken die Füßchen nicht sehr langlebig, da sie aus Kunststoff gefertigt sind; das bliebe aber abzuwarten... 

Bedient wird die Maschine über ein Display, das sehr schön groß und an für sich selbsterklärend ist. Ich weiß nicht, woran es lag, ob ich einfach mutiger werde, sich die Maschinen ähneln (das tun sie) oder etwas anderes ursächlich dafür ist, dass ich nicht mehr soviel ins Handbuch geguckt habe. 

Für manches musste ich dann aber doch das Handbuch zu Rate ziehen... Das Handbuch ist ein praktisches Ringbuch. Ich find das gut, da man dann die Seiten besser aufschlagen kann und sie nicht wieder verschlagen. Manche Passagen sind etwas kompliziert geschrieben, so dass ich sie mehrmals lesen musste. Letztendlich konnte ich aber alles finden und auch umsetzen, so dass ich mit dem Handbuch zufrieden bin. 

Wenn man losnähen möchte, muss man zu erst einmal aufspulen. Und das ist bei der Ruby wirklich hervorragend gelöst. Man kann einfach durch die Nadel aufspulen. Das finde ich vor allem während des Nähens ausgesprochen praktisch. Man kann den Faden aber auch oben entlang führen und muss nicht durch die Nadel aufspulen. Beides ist möglich. 

Gewöhnungsbedürftig war für mich, dass die Aufbewahrung nicht vorne an der Nähmaschine im Anschiebetisch untergebracht ist, sondern hinten. Das fand ich schon recht kompliziert. Oft hab ich das Fach dann einfach abgezogen, wenn ich etwas daraus holen wollte. Meine Vermutung ist ja, dass Linkshänder damit besser klar kommen, da sie außen herum fassen können... Ist aber nur eine Vermutung... Und letztendlich ist es eine Gewöhnungssache. 

Die Handhabung der Maschine an sich fand ich unkompliziert. Die einzelnen Handgriffe lassen sich schnell ausführen und ich habe keine Probleme gehabt Nähfüße oder die Nadel zu wechseln oder ähnliches. Bei Störungen leuchtet ein Popupfenster auf und meldet gleich, was los ist. „Hauptmotor“ überlastet, oder „Fäden unter der Stichplatte entfernen“ kam hin und wieder. Durch wenige Handgriffe, konnte der Fehler aber immer beseitigt werden. 

Die Beleuchtung der Maschine empfand ich ausgezeichnet. Ebenso hat der Einfädler seine Dienste sehr gut gemacht und Fäden aller Art sicher ins Ziel geführt. Die Maschine hat alle Fäden, von no-Name Produkten bis zu Qualitätsgarnen vernäht. Natürlich werden die Ergebnisse mit hochwertigen Garnen auch schöner. Man sollte da wirklich nicht am falschen Ende sparen... 


Fast schon obligatorisch im Maschinentest ist das Ausprobieren verschiedener Zierstiche für mich. In der Bedienungsanleitung findet sich eine Übersicht über die Zierstiche und man bekommt sie auch im Display angezeigt, dort erhält man auch den Hinweis, welcher Nähfuß zu verwenden ist. Das man bei Zierstichen ein Vlies unterlegt, hab ich inzwischen gelernt und beherzigt... Es war gar nicht so leicht, einige Stiche auszuwählen. Nicht, weil die Nutz- und Zierstiche nicht schön wären, sondern weil es über 1000 Stiche gibt. Dabei sind Nutzstiche, Knopflochstiche, Piktogrammstiche, Nostalgiestiche, Quiltstiche, Applikationsstiche, Stiche für Kinder, Langettenstiche, Kunststiche, Omnimotionstiche, kunstvolle Stiche, Stiche für Modisches, 4.-Wege-Stiche, 8.-Wege-Stiche, Spezialstiche, 3-dimensinoale Stiche und dekorative Stiche. Eine Vielzahl an Möglichkeiten seine Nähwerke aufzupeppen. Die Stichbreite kann bis zu 40mm und sogar darüber hinaus betragen, da auch Seitwärtsnähbewegungen möglich sind. Neben den ganzen verschiedenen Stichen gibt es auch noch sechs Nähalphabete. 

Bei der Fülle an Möglichkeiten kann man leider in den vier Wochen, die die Maschine bei einem ist, nur einen kleinen Teil ausprobieren. Ich habe mit der Maschine verschiedene Materialien (Baumwolle, Plane, Jeans, Wachstuch, beschichtete Baumwolle, Plüsch, Filz, Gurtband, Frottee, diverse Vliese – Jersey rein nur zu Testzwecken) vernäht. Sie hat nicht gemeckert und alles mitgemacht. Bei mehrlagigen Passagen hat sie hin und wieder ein wenig geächzt, letztendlich aber alles genäht.Mit Hilfe des Antihaft- Gleitfußes ließen sich auch beschichtete Stoffe und Plane problemlos vernähen. 


Ich kann zum Nähen eigentlich nur sagen, dass es außerordentlich viel Spaß gemacht hat, mit Ruby! 

Aber das ist ja noch nicht alles, was die Maschine zu bieten hat! 


Denn sie verfügt ja über ein Stickmodul. Und eins ist klar, ich möchte unbedingt eine eigene Stickmaschine haben! Ich liebe es. Ich finde es so faszinierend der Maschine zu zusehen, wie sie da in sekundenschnelle Hunderte von kleinen Stichen ausführt, scheinbar geführt von Geisterhand... 

Und mit dieser Faszination bin ich nicht alleine gewesen. Meine kleine Tochter hat mich aufgefordert jetzt endlich mal mit ihr etwas zu sticken! Sie hat die Maschine dann nur noch liebevoll „Ruby“ genannt und für alles ausgiebig gelobt, was sie getan hat. In etwa so, wie man ein Pferd lobt: leichtes Tätscheln und Gutes Zureden „Brav gemacht Ruby, weiter so!“ Zeitweilig war der Sampler mit den Stickdateien von Husqvarna ihre liebste Lektüre (leider konnte ich die Bestellung, was ich alles sticken soll nicht abarbeiten... zu umfangreich, dafür müsste die Maschine noch ein Weilchen länger bleiben...) 
 
Der „Umbau“ zur Stickmaschine ist denkbar einfach. Man muss die Aufbewahrung abziehen, eine kleine Klappe an der Nähmaschine öffnen, das Stickaggregat aufschieben, bis es einrastet und den Nähfuß auswechseln. Das dauert keine drei Minuten. Und schon kann es losgehen! 

Zunächst hab ich mich an eingespeicherten Motiven versucht. Das hat auch prima geklappt. Eigentlich hat das Sticken insgesamt super geklappt. Hin und wieder ist mal was daneben gegangen, aber das lag dann doch an mir. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen. 


Ich musste zum Bespiel feststellen, dass „fest“ noch nicht wirklich fest ist...
Zunächst hatte ich den Froschkönig auf dünner Baumwolle gestickt (natürlich mit Vlies darunter), und ich dachte auch, dass ich den Stoff fest eingespannt hatte. Aber wohl nicht fest genug, oder aber das Vlies war nicht ausreichend... Auf jeden Fall hat sich die Außenlinie am einen Bein unschön verschoben. Da ich den Froschkönig aber so schön fand, hab ich ihn noch einmal auf Stickvlies gestickt. Da hat auch alles bestens geklappt und die Linien sitzen da, wo sie hingehören. Anschließend hab ich noch mehr auf das Einspannen des Stoffes geachtet. 

Auch bei angebautem Stickfuß, hat der Einfädler seinen Dienst gut ausgeführt, so dass Farbwechsel kein Problem waren. Die Maschine verfügt über einen Unterfadenwächter, der Bescheid gibt, wenn der Unterfaden zur Neige geht. Ein
bisschen Faden hat man dann noch zur Verfügung und man kann entscheiden, ob man gleich wechselt oder aber eine Farbe noch zu Ende stickt. Das Wechseln der Unterfadenspule funktioniert einfach und war kein Problem. 

Ich bin mir sicher, dass man noch ganz viele Sachen einstellen und optimieren kann, gestehe aber, dass ich mich an die Einstellungen nicht herangetraut habe. Das war eigentlich auch nicht nötig. Ich denke, das kommt dann, wenn man eine Stickmaschine hat mit der Zeit...



Hier noch einige Beispiele, von den Gestickten Sachen. Gestickt habe ich auf festen Stoffen, wie Jeans und Baumwolle und auf Stickfilz, da ich nichtbei allem weiß, wo für das mal sein wird... 

Bevor ich nun mein Fazit zu dieser Maschine ziehe, noch eine kurze Übersicht:

Verständlichkeit Handbuch
++ ½
Menüführung
+++
Beleuchtung
+++
Einfädler
+++
Handling
++
Applizieren
+++
Reißverschluss
+++
Nahtbild
+++
Verwendung verschiedener Garne
+++
Verarbeitung verschiedener Materialien
+++
Bedienungsfreundlichkeit Stickmodul
+++
Stickbild
+++

Spass
++++
+++ hervorragend, ++ gut , + in Ordnung nicht so gut, -- schlecht, --- sehr schlecht

Fazit
Sie dürfte gerne bleiben! Ruby hat alles mitgemacht, wenig gezickt, war immer bereit zum Weitermachen und wir hatten einfach viel Spaß miteinander. Der Lieferumfang und das was sie kann ist absolut umfangreich, die Maschine selbst hat eine angenehme Größe und Gewicht – genau richtig find ich. Nicht zu groß und nicht zu klein. Ich finde, es ist eine absolute Allrounder Maschine, und man kann mit ihr alle möglichen Näharbeiten umsetzen. Das Sticken ist relativ einfach – da wo es mal nicht gepasst hat, hat sich immer rausgestellt, dass es an mir lag... aber ich bin ja was das angeht auch noch absoluter Frischling!- und absolut faszinierend. Ich würde gerne mit der Ruby noch die vielen weiteren Möglichkeiten austesten, zu denen ich nicht gekommen bin. Der Haken ist nur der Preis... 

Na, und dann auf in die nächste Supertester-Runde...

Euch allen viele liebe Grüße
Eure Julia


Alle oben aufgeführten Posts stehen im Zusammenhang mit der Aktion Supertester vom Nähpark Diermeier
Im Rahmen dieser wurden mir die o.g.Nähmaschinen zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt. 
Es handelt sich somit um  Werbung  für den nähPark und die vorgestellten Maschinen. Der nähPark nimmt keinerlei Einfluss auf die Art der Berichterstattung und die dargestellte Meinung. Es handelt sich um meine persönliche Meinung und meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit den jeweiligen Nähmaschinen.