Freitag, 31. Juli 2015

Fertig!

Jawohl, ich kann behaupten,
dass ich fertig bin!

Wenn das mal nicht ein Grund ist,
beim Freutag mitzumachen...

Könnte man jetzt zweideutig verstehen

Ich bin fertig mit dem Geschenk fürs
Kreativbloggerwichteln von LunaJu.
Diesmal sogar vor der Zeit...
Wunder geschehen!

Einen kleinen Teaser lass ich euch davon gerne noch mal da:


Ihr dürft gerne spekulieren,
was das denn wohl ist...

Wenn jemand richtig liegen sollte,
spendiere ich einen kleinen Überraschungsgewinn...

(Sollten mehrere richtig tippen, lose ich einen Gewinn aus.
Sollte jemand anonym kommentieren, hinterlässt der jenige
bitte eine eMailAdresse...
Die Möglichkeit mitzumachen besteht bis zum 18.08.2015,
denn am 19.08. ist schon das Finale!)

Ansonsten bin ich im Ferienmodus
und genieße einfach die Zeit!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
viele liebe Grüße
Eure
Julia

Donnerstag, 30. Juli 2015

Früher...

... hab ichdie Streichel- Stoffe aufgehoben,
für etwas ganz Besonderes!

Die einmalige Idee, die nicht wieder kommt,
und der absolute Knaller ist!

Manchmal ist es dann passiert, 
dass ganz besondere Stoffe in Vergessenheit geraten sind.
Darum streichele ich jetzt nicht mehr ganz so lange
und setze mal mutiger die Schere an.


Und aus den ganz besonderen Stoffen 
werden gerne Alltagssachen,
denn dann hab ich viel mehr von den tollen Stoffen, 
als bei den besonderen Sachen

Für mein neues Handy
brauchte ich eine neue Hülle:


Ganz ohne Schnick Schnack.


Einfach nur zum Reinschieben.
Reicht absolut für meine Bedürfnisse.
Und an dem Stoff kann ich mich eh nicht satt sehen!

Klarer Fall für Rums

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia

Dienstag, 28. Juli 2015

Tic Tac Toe to go! DIY

Sommerzeit heißt auch viel draußen sein...
im Schwimmbad, im Garten, in der Natur.

Auch dort wird es manchmal ein bisschen langweilig
und man braucht Abwechslung.
Da kommt das 
TicTacToe-to go! Spiel gerade Recht!



Handlich und wirklich überall hin mitzunehmen
(nicht nur nach draußen...).


Ob man sich nun erst einmal 
seine "Spielsteine" zusammensucht, 
wie Blümchen, Kieselsteine, Muscheln, Zapfen...

oder schon dabei hat.
Es kann überall gespielt werden!


Nachdem Spielen einfach wieder einrollen
und mitnehmen!

Nicht umsonst ein Klassiker.

Das TicTacToe-to go
darf noch
 zu den DienstagsDingen,
zu HOT ,
zum Creadienstag und
und zum Kiddikram.

Wer sich auch so eins machen möchte,
kann unten gucken, wie es geht,
und den "Schnittbogen mit Markierungen" herunterladen.

Allen anderen 
schon einmal 
viele liebe Grüße
Eure Julia



Anleitung für "TicTacToe to go"


Du brauchst:
-Aussenstoff (Din-A 4 Größe)
- Innenstoff (Din-A 4 Größe') 
   möglichst uni
- Vlieseline (Reste, was vorhanden    
   ist in Din-A-4 Größe. alternativ 
   Wischtuch oder Fleece)
- Nähgarn in Stofffarbe und 
   Kontrastfarbe zum Innenstoff (wenn 
   vorhanden kann man dafür auch 
   Stickgarn verwenden)
 - Ein Satz Kam-Snaps oder andere 
   Druckknöpfe
 - Schnittbogen mit Markierungen 
   *hier* runterzuladen!
- Stickvlies






Den Schnittmusterbogen entlang der oberen Linie zurechtschneiden.




Gemäß dieser Vorgabe je ein Teil aus Aussenstoff, Innenstoff und Vlieseline zuschneiden.







Die Vlieseline auf die linke Seite des Aussenstoffen bügeln. (Im Bild also hinter/uner dem Stoff).

Den Socket vom Snap (der aufnehmende Teil des Druckmechanismus) gemäß Schnittbogen befestigen. Dazu einfach den Schnittbogen auflegen und durchstechen. (Die angegebene Position ist getestet mit Vlieseline H 640, müsste aber auch bei anderen Materialien passen)

Achtung! Das Cap vom Snap ist hinten!
Das Socketstück ist auf der rechten Seite vom Stoff!





Dann den Innenstoff auf das Stickvlies legen. Oben auf die rechte Stoffseite den Schnittbogen legen. Alle drei Lagen mit Stecknadeln verbinden.


Nun entlang der Innenlinien des eigentlichen Spielplans entlang nähen (mindestens drei Mal!)











Alle Papier und Vliesstücke entfernen.



Sollten einmal kleine Stückchen hängen bleiben, kann man die gut mit einer Pinzette entfernen.











Dann Aussen-  und Innenstoff rechts auf rechts aufeinander legen.



Füßchenbreit aussenherum zusammen nähen und dabei an einer Seite eine Wendeöffnung von etwa 7cm lassen.










Die Ecken vorsichtig wegschneiden.



Dabei unbedingt aufpassen, nicht die Naht zu verletzen!!!


In der Ecke, wo die Schere liegt und gegenüber bis zur Ecke einschneiden; auch hier wieder darauf achten, die Naht nicht zu verletzen!




Wenden.


Ecken schön herausformen.
Wendeöffnung festbügeln und alles einmal aussen herum knappkantig absteppen. Dabei wird auch die Wendeöffnung verschlossen.


An der Umschlaglasche an der äußeren Kante mittig das Gegenstück vom Snap anbringen. Dabei sitzt das Cap auf der Aussenstoffseite.






Fertig!

Jetzt braucht man nur noch ein paar Knöpfe, oder andere "Spielsteine".

Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Natürlich könnte man sich auch "Dame-Linien" aufnähen...

Samstag, 25. Juli 2015

Pferde

mögen alle Mädchen!
Zumindest fast alle!

Und natürlich muss es ein Geschenk geben,
wenn die Reit- und bzw. oder Voltigierlehrerin
meiner Töchter Geburtstag hat:


Wenn man mit Pferden arbeitet,
ist man nach einem Arbeitstag müde und kaputt.
Da kann man ein Kissen bestimmt gut gebrauchen.
Ich find ja, dass Pferde und Reiten ein tolles Hobby ist
(und selbst dazu komm ich zur Zeit nicht)
aber als Beruf... Hochachtung vor allen,
die das durchziehen!!!


Als ich den Spruch im Netzt entdeckte,
war klar, dass ich den brauche,
um ein Geschenk daraus zu machen.
Also habe ich das Bügelbild rechtzeitig geordert,
und konnte jetzt dann eher kurzfristig das Kissen nähen.
(Warum haben eigentlich die meisten Leute immer so spontan Geburtstag?!)


So sieht die Rückseite aus...

Ich finde ja, dass rot-weiß-blau immer geht...
Habt ihr auch Kombis, die ihr für "universell" haltet?!

Und damit kann ich auch seit ewigen Zeiten mal wieder
beim sewing SaSu mitmachen...

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia

Mittwoch, 22. Juli 2015

Meilensteine

Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug.

Die Einschulung war doch gestern, 
oder ist das wirklich schon beinah ein Jahr her?

Heute ist es soweit und es gibt 
zum ersten Mal ein Zeugnis für meine Tochter!

Natürlich muss das und alle noch folgenden
 ordnungsgemäß aufbewahrt werden.

So eine Test-Stickmaschine hat da schon was für sich

Die Schmuckbuchstaben eigenen 
sich hervorragend für solche Zwecke.
Und ich denke mal, dass das genau 
den Geschmack meiner Tochter trifft...

Die Falten, die einen hier quasi anspringen
fallen in natura kaum auf.
Fotos sind da manchmal schonungslos...

Das Innenleben ist übrigens ein ganz normaler Ringordner.

Jetzt fehlt nur noch der Inhalt.
Obwohl ich ja selbst Lehrerin bin 
und schon das ein oder andere Zeugnis geschrieben habe,
ist das jetzt wirklich mal aufregend;
und ganz was anderes!

Die zweite Ordnerhülle ist ein Abschiedsgeschenk
für eine Anwärterin an meiner Schule,
die nach den Sommerferien 
eine erste Klasse übernimmt.

Kleine Notiz für mich:
Jeans ohne Elasthananteil wären bestimmt besser gewesen...
Ich musste mehrfach "enger" machen,
weil das Material so nachgegeben hat. 
Theoretisch sitzt das "1.Klasse" mittig...


Alles zusammen darf noch zum AfterWorkSewing.

Hier beginnen nun die Sommerferien
und wir freuen uns riesig, ganz viel Zeit zu haben.
Ich hoffe auch auf ganz viel Zeit an der Nähmaschine!!!

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia

Dienstag, 21. Juli 2015

Trau dich!

Manche Zufälle sind mir ja fast schon unheimlich...

Da heiratet mein Schwager
und ich teste gerade eine Stickmaschine
und die liebe Silke von Zwergenschön
bringt eine Stickserie heraus,
die "Trau dich schön" heißt...

BINGO!!!

Für ein Hochzeitsgeschenk, 
hätte ich ewige Zeiten sticken können,
nur leider hatte ich nicht so viel Zeit,
und musste mich ein bisschen einschränken...


Hier mal ein Gesamteindruck vom Geschenk...

 Den blanko Hackenprosche gabs günstig beim Discounter.

Eigentlich hatte ich vor, den für mich zu pimpen.
Ist ganz praktisch bei Ausflügen 
zum Verstauen von Jacken,
Getränken und Co...

Und als ich überlegt hab, was wir denn als "Umverpackung"
für das gewünschte Geld nehmen könnten,
fiel mein Blick auf eben dieses Exemplar,
und es war klar, ich muss für mich einen anderen pimpen...

Außerdem war meine Überlegung, 
dass die Brautleute gleich die Geschenke 
darin abtransportieren könnten...

Neben zwei kleinen Kissen


(deren Sprüche sich so gar nicht fotografieren
lassen wollten...)
waren nämlich nur noch Luftballons mit eingepackt!


Natürlich dürfen kleine Baumler hier und da nicht fehlen.
Dieser ist einfach aus einem kleinen Reststückchen vom Stickfilz...


Wer sich jetzt fragt, wie ich die Stickbilder festbekommen habe,
dem sei gesagt, sie sind auf Filz gestickt 
und dann ganz einfach mit Klebstoff festgeklebt.
So hat das gehalten. 
Die Praxiserprobung steht noch aus ;)

Alles zusammen darf jetzt noch
zum Creadienstag und
zu meertje.

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia

Samstag, 18. Juli 2015

Testbericht Brother Innovis V3

So langsam geht es in Richtung Endspurt bei der Supertesteraktion vom nähPark Diermeier. Nur noch zwei Maschinen kommen und es fällt mir immer schwerer, die Maschinen wieder einzupacken... Besonders fällt mir das auf, bei den Stickmaschinen... Vermutlich, weil ich selbst keine eigene habe und einfach auf den Geschmack gekommen bin!

Aber der Reihe nach. Als achte Testmaschine war die Brother Innovis V3 bei mir. Die einzige reine Stickmaschine die bei der Aktion vertreten ist. Da ich bisher mit Sticken keine Erfahrungen habe, kann dies auch nicht wirklich als Testbericht verstanden werden. Eher als persönlicher Erfahrungsbericht einer Stickanfängerin. Um die Leistungsfähigkeit der Maschine wirklich einschätzen zu können, solltet ihr die Testberichte der erfahrenen Stickerinnen unter den Supertestern einsehen. *HIER* kommt ihr zu einer Übersicht zu den einzelnen Testberichten zur Brother Innovis V3. Wer an meinen Eindrücken interessiert ist, der kann gerne weiterlesen:

Als allererstes ist mir (und der Dame von der Post) aufgefallen, dass das ein riesiger Karton ist! Ich kann mir vorstellen, dass der durch manche Tür nur schwerlich durchpasst. Hingegen meiner ersten Befürchtung konnte ich ihn aber ins Nähzimmer bringen (allerdings nur zu zweit). Das Auspacken war gar nicht kompliziert und die Einzelteile sehr übersichtlich in speziellen Einteilungen verpackt.

Da es ja eine reine Stickmaschine ist, musste ich natürlich einen separaten Platz für sie finden, da der Nähplatz von meiner eigenen Maschine belegt ist... Schließlich habe ich eine Kommode leergeräumt und dort die Maschine aufgestellt. Der Platz reichte grade so; schließlich braucht so eine Stickmaschine ein bisschen Bewegungsfreiraum... Und mit knappen 80cm Breite und einem Gewicht von 15kg ist sie nicht gerade klein...


Die Zubehörteile sind überschaubar. (Wer sich für den genauen Lieferumfang und die technischen Daten interessiert, der sei an die Produktseite beim nähPark verwiesen. Dort finden sich alle erdenklichen Details, die ich nur zu einem Minibruchteil kenne... ) Ein bisschen irritiert war ich, dass es für das Zubehör keine Aufbewahrungsmöglichkeit in der Maschine gibt. Das Zubehör muss separat aufbewahrt werden. Nicht wirklich schlimm, aber doch ungewöhnlich.

Die Bedienungsanleitung ist im DIN-A4 Format und eine typische Bedienungsanleitung. Wenn man nicht ganz genau weiß, wonach man sucht, wird es schwierig. Kennt man sich beim Sticken noch nicht so aus, sagen einem die Registerstichworte nicht unbedingt etwas und man muss sich durchwurschteln... Letztendlich habe ich alles gefunden, was ich brauchte. Die Suche war aber schon teilweise etwas nervig. Das Handbuch selbst lädt auch nicht zum „Darinstöbern“ ein.

Neben dem Handbuch findet sich noch ein Heft mit den gespeicherten Stickmotiven. Integriert sind knapp 230 Stickmotive und 17 Stickalphabete. Stickmotive sind ja Geschmackssache... meinen Geschmack haben von den 227 Stickmotiven nur wenige getroffen. Das sieht aber bei anderen bestimmt ganz anders aus! Und das Verwenden von externen Stickdateien ist denkbar einfach. Zum einen kann die Maschine direkt an den PC angeschlossen werden (hab ich nicht ausprobiert) oder man überträgt die Dateien mit einem USB-Stick. Bisher hab ich viel davon gehört, dass einige Stickmaschinen Probleme haben, größere USB-Sticks zu erkennen und zu lesen. Ich habe mit einem 8GB-Stick gearbeitet und die Maschine hatte keine Probleme. Sie erkennt die einzelnen Ordner und zeigt die Unterordner an, so dass man das passende Format auswählen kann. Und unter „PES“ öffnet sie dann die einzelnen Dateien.

Die Voransicht der Dateien fand ich nicht optimal. Da kann man nur recht wenig erkennen. (Hab ich natürlich kein Bild von gemacht...) Man muss sie Antippen, um sie größer auf dem Display angezeigt zu bekommen. In diesem „Auswahldisplay“ ist die Darstellung in Ordnung.

In einem kleineren Feld bekommt man immer angezeigt, was als nächstes gestickt wird. Das fand ich ganz gut, da ich die Farbnummern nicht einprogrammiert habe, sondern immer nach Vorlage rausgesucht habe.

Ansonsten war die Bedienung über das Display recht einfach. Viele Dinge sind quasi selbsterklärend. Teilweise musste ich wie schon erwähnt im Handbuch stöbern.

Manche der kleinen Felder sagen mir aber bis heute nichts... Da kann man mal wieder sehen, dass so eine Maschine wesentlich mehr kann, als man von selbst nutzt und/oder in vier Wochen austesten kann...

Im Lieferumfang sind zwei Rahmen enthalten. Zum einen ein kleiner Rahmen mit 10x10cm und ein riesiger Rahmen mit 30x18cm. Mir persönlich hat eine Zwischengröße gefehlt. Mit dem kleinen Rahmen war das Einspannen relativ unkompliziert. Beim großen Rahmen ist mir das doch recht schwer gefallen. Der kleine Rahmen hat eine Stellschraube und der große Rahmen zwei. Trotz aller Bemühungen meinerseits, hab ich es nicht hinbekommen, im großen Rahmen den Stoff zufriedenstellend einzuspannen, so dass ich auch größere, dichte Dateien darauf sticken konnte. Mit Stickflilz ist mir das dann auch im großen Rahmen gelungen.



Links im Bild ist die Datei (Trau dich schön, von Zwergenschön) auf Baumwollstoff gestickt und man erkennt deutlich den Verzug. Rechts die gleiche Datei auf Stickfilz.

Es ist mir „nur“ gelungen, im großen Rahmen Schrift auf auf Baumwollstoff zu sticken. Nun will ich der Maschine keine Schuld daran geben, sondern denke einfach mal, dass es an meiner mangelnden Erfahrung liegt. Für Tipps und Tricks, wie man den Stoff richtig einspannt, bin ich offen ;) Denn alles mag ich dann doch nicht auf Filz sticken. (Zumindest langfristig gesehen, sollte ich mal zu einer eigenen Stickmaschine kommen, die hier nicht nur ein Gastspiel gibt).

Das Sticken an sich funktioniert prima. Auch das Wechseln der Unterfadenspule während des Stickvorgangs ist kein Problem. Der Stickrahmen wird zur Seite gefahren, man nimmt ihn ab und kann bequem eine neue Unterfadenspule einlegen. Anschließend setzt man den Rahmen wieder ein und lässt ihn an die ursprüngliche Position zurückfahren. Dann kann man die Nadelposition noch um einige Stiche zurücksetzen und weiter sticken. Auch nach einer längeren Pause oder sogar nach einem Stromausfall oder Abschalten der Maschine, ist die „aktuelle“ Position noch im Speicher enthalten.

Wirklich sensationell ist, wie auch schon bei der anderen Brother-Maschine (Brother Innovis VQ 2) der vollautomatische Einfädler. Das geht nicht besser. Man muss den Faden entlang der vorgegebene Richtung führen, am Fadenschneider abschneiden, den Nähfuß per Taste senken und dann auf die Nadeltaste drücken und schwupps: ist der Faden eingefädelt. Das ist schon etwas, an das man sich gewöhnen kann! Natürlich hat die Maschine auch einen automatischen Fadenschneider und einen Unterfadenwächter. Anders als bei anderen Maschinen meldet sich der Unterfadenwächter wirklich erst dann, wenn der Unterfaden so gut wie zu Ende ist. Auf das Wechseln des Unterfadens bin ich ja schon eingegangen. Also war das immer einer Meldung , die nicht für Aufregung gesorgt hat!

Ab und zu gab es noch mal andere Fehlermeldungen. Der Stickvorgang wird dann sofort unterbrochen, ein akustisches Signal ertönt und die Fehlermeldung poppt auf! Das war in der Regel ein Problem mit dem Oberfaden, der neu eingefädelt werden musste. Einmal war mir auch die Nadel abgebrochen. Ansonsten hat alles prima funktioniert.

Die Maschine kann sehr schnell sticken. Man kann die Geschwindigkeit aber den Bedürfnissen der Stickdatei anpassen. 

Nicht das ich das ausprobiert hätte...

Inwieweit die Maschine mit verschiedenen Garn zurecht kommt, kann ich nicht sagen. Mit dem Brildor-Garn hatte sie keinerlei Probleme.


Nicht nur ich fand das Sticken faszinierend, sondern auch meine kleine Tochter. Zwar wurde das Mativbuch nicht unbedingt die Lieblingslektüre, aber doch das ein oder andere Mal durchgeblättert. Natürlich durfte sie sich auch ein bisschen was aussuchen:


Da stickt man doch gerne auch mal im Sommer die Weihnachtsmotive! Wobei ich sagen muss, dass mir diese Motive alle ganz gut gefallen. Wo sie dann mal einen Platz finden, sei mal dahin gestellt...
Überhaupt haben die meisten Sachen, die ich gestickt habe, noch keinen Einsatz zugewiesen bekommen; darum ist das meiste auch auf Filz gestickt...

Das „Sweet“ ist auf SnapPap gestickt. Das japanische Zeichen für „Feier“ auf Fleece und der Rest auf Filz.

Bisher habe ich ja „nur“ Kombimaschinen getestet. Diesmal war es ja eine separate Stickmaschine. Das heißt ich konnte sticken und gleichzeitig mit meiner Maschine nähen (ich bin mir jetzt absolut sicher: ich brauche eine neue Nähmaschine!). Das war toll. Man kann die Zeit, die die Maschine munter vor sich hin stickt anderweitig gut nutzen. Ich glaube, ich würde zu zwei Maschinen tendieren (obwohl da natürlich noch weitere Faktoren eine Rolle spielen. Festlegen möchte ich mich da jetzt noch nicht).

Vor meinem Fazit noch eine kurze Übersicht meiner persönlichen Eindrücke:

Beleuchtung
+++
Handhabung
++
Handbuch
+
Einfädler
++++
Stickbild
+++
Lieferumfang
++
Handhabung Rahmen klein
+++
Handhabung Rahmen groß
-
Spaß
+++
+++ hervorragend ++ gut + in Ordnung
--- sehr schlecht – schlecht - nicht so gut


Fazit
Ich möchte eine Stickmaschine haben! Gut, das ist mir nicht erst seit dieser Maschine klar, aber doch noch deutlicher geworden! Und das erste Mal denke ich, dass zwei separate Maschinen auch etwas für sich haben (ich geh gleich noch mal Lotto spielen!).
Die Brother innovis V3 ist eine tolle Stickmaschine, die fast keine Wünsche offen lässt. Ich würde mir einen weiteren Rahmen dazu wünschen (natürlich kann man sich den auch zusätzlich kaufen). Außerdem wünschte ich mir einen kleinen Lehrgang, wie man denn den Stoff in den großen Rahmen einspannt, damit man ihn direkt besticken kann. Ein Service, den der nähPark sicherlich liefert... Ansonsten war ich mit der Maschine sehr zufrieden und würde ihr auf jeden Fall ein neues zu Hause geben! Leider muss ich sie aber schon wieder einpacken. Dafür kommt dann aber wieder eine neue Supertestermaschine (die vorletzte...).

Nun sei es aber erst einmal genug!

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia


Dieser Post steht  im Zusammenhang mit der Aktion Supertester vom Nähpark Diermeier
Im Rahmen dieser wurden mir die o.g.Nähmaschinen zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt. 
Es handelt sich somit um  Werbung  für den nähPark und die vorgestellten Maschinen. 
Der nähPark nimmt keinerlei Einfluss auf die Art der Berichterstattung und die dargestellte Meinung. 
Es handelt sich um meine persönliche Meinung und meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit den jeweiligen Nähmaschinen.