Dienstag, 28. April 2015

Heute mal unbunt

Nane hat an mich
und meinen weißbunten Quilt gedacht
und mir ganz viele schöne Stoffreste geschickt.
-Na ja, manches hat bei mir nicht 
wirklich die Assoziation "Rest" geweckt...-
Noch mal vielen Dank.

Neben schönen bunten Stoffen, 
die sicherlich einmal im Quilt landen werden,
waren auch einige graue Schätzchen dabei.
Irgendwie haben sie mich so angelacht
und ich konnte nicht anders
und musste ein bisschen Schnipseln:


Da es in den weißbunten Quilt nicht wirklich passt,
hab ich es gequiltet und

ein Minitäschchen draus genäht.

Durch das "Schnipselpatchwork" entstehen wirklich
schöne und unterschiedliche Wirkungen.
Diese seite gefällt mir ein bisschen besser...

Darin ist jetzt mein Office-to-go beheimatet...

Na und am Dienstag
darf es dann auch noch
zu Meertje und 

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia

Samstag, 25. April 2015

Testbericht Singer Quantum Stylist 9985

Die Zeit rennt dahin und ich kann es kaum glauben, dass dies schon meine fünfte Supertestermaschine der Supertesteraktion vom nähParkDiermeier gewesen ist. Halbzeit...



Diesmal dürfte ich mich sozusagen am „heimischten“ gefühlt haben... Privat nähe ich auch auf einer Singer Maschine, der Singer Curvy. Und tatsächlich musste ich mich wenig in die Maschine einfuchsen, sondern konnte gleich losnähen.




Die Quantum Stylist ist eine Computernähmaschine, die es zur Zeit für etwa 800 Euro beim nähPark gibt. Sie verfügt über 190 Zier- und Nutzstiche, sechs Alphabete und 13 Knopflochprogramme. Im Lieferumfang sind neben Grundzubehör, wie Schraubendreher auch diverse Nähfüße enthalten, so dass man normale Näharbeiten mit der Maschine erledigen kann. Wer sich für den genauen Lieferumfang interessiert, kann gerne auf der Produktseite beim nähParknachsehen.



Wie schon erwähnt, konnte ich gleich loslegen und musste nicht erst das Handbuch bemühen. Das Handbuch ist bei dieser Maschine ein typisches Handbuch; eher eine knappe Betriebsanleitung. DIN-A5 gleich in mehreren Sprachen gedruckt. Ich will es nicht unnötig schlecht reden; was ich im Laufe der Supertesterzeit gesucht habe, habe ich darin gefunden. Zum drin Blättern und Lesen verführt es einen nicht wirklich. Aber das ist ja auch nicht unbedingt die Aufgabe eines Handbuches!



Zunächst sind mir drei Dinge an der Maschine aufgefallen:

Die Beleuchtung, die Geräuschkulisse, und die Ordnungsmöglichkeiten.



Das Zubehör kann man in einem Fach im Anschiebetisch unterbringen. Es passt, bis auf den Obertransportfuß auch alles hinein. Es ist aber nur ein einziges großes Fach, ohne jegliche Unterteilung. Da war Suchen angesagt. Natürlich findet man alles darin wieder, aber ich konnte mir sicher sein, dass der Nähmaschinenfuß, den ich gerade suche garantiert ganz unten im Gewusel liegt. Man räumt also öfter Mal mehr oder weniger den gesamten Inhalt des Faches aus und wieder ein...



Bei den ersten Näharbeiten fand ich die Maschine sehr schön leise. Da habe ich zwei Lagen Baumwolle miteinander vernäht. Je mehr sie zu arbeiten hat, umso lauter wird sie. Allerdings nicht übermäßig. Insgesamt fand ich schon, dass sie recht ruhig ihren Dienst geleistet hat.



Was mir wirklich negativ aufgefallen ist, ist die Beleuchtung. Ich weiß nicht, ob das ein generelles Problem bei Singer Maschinen ist, aber bei meiner eigenen Maschine ist das auch so. Es wird wirklich nur ein kleiner Lichtkegel genau unter den Nähfuß geworfen. Da muss man den Arbeitsbereich schon noch zusätzlich beleuchten. Ich denke, man kann das auch ganz gut auf dem Bild sehen.



Bedient wird die Maschine über ein großes Touchdisplay. Die Menüführung ist mehr oder weniger selbsterklärend, sofern man vielleicht nicht das allererste Mal vor so etwas sitzt. Für den ausgewählten Stich, bekommt man den passenden Nähfuß angezeigt. Die wichtigsten Funktionen kann man auch über Direktwahltasten bedienen. Ebenso kann man entweder per Start- und Stopp-Taste oder mit dem Fußpedal nähen. Die Maschine verfügt über einen automatischen Einfädler, der ausnahmslos gut funktioniert hat. Der war auch nicht zimperlich, wenn die Nadel mal nicht in der optimalen Position stand. Das hat mir gut gefallen. Die Fäden werden automatisch abgeschnitten und vernäht, wenn man möchte.



Die Nähgeschwindigkeit kann man stufenlos einstellen. Ich habe sozusagen immer auf „volle Kraft voraus“ genäht. Zumindest bei Nähstücken, die die Geschwindigkeit vertragen haben. Bei kniffeligeren Nähten hab ich dann runter reguliert und konnte mich so besser auf die Stoffführung konzentrieren.



Den Freiarm fand ich anfangs irgendwie sehr eng. Ich bin immer wieder irgendwo hängen geblieben. Ich denke aber, dass das mal wieder so eine Gewöhnungssache ist; später ist mir das nicht mehr so aufgefallen. Vielleicht habe ich ihn aber auch nicht mehr für solche Näharbeiten genutzt, bei denen es mir hätte auffallen können...



 

Natürlich habe ich auch mit dieser Maschine wieder ein bisschen die verschiedenen Stiche ausprobiert. Und auch bei der Singer Quantum wird man bei den Zierstichen fündig!



Aus den verschiedenen Stichen und Alphabeten kann man sich auch seine eigenen Muster programmieren, so dass man bei seinem Namenszug nicht jedes Mal von vorne eintippen muss.




Ich habe mit der Maschine die unterschiedlichsten Materialien vernäht: Baumwolle, Filz, Jeans, Kunststoff, Jersey, Cord, Nicki, Frottee mit und ohne Vlieseinlage oder Wischtuch...




Die Maschine hat alle Materialien anstandslos vernäht; es war ihr auch egal, welches Garn ich dafür genommen hab.



Bei mehrlagigen Arbeiten hat man ihr angemerkt, dass sie ganz schön zu kämpfen hatte. Wenn es auf „Nahthubbel“ zuging, benötigte sie ein bisschen Unterstützung beim Transport und direkt vor und nach den Hubbeln musste ich auch mehrfach nähen, da die Nähte dort nicht sehr haltbar schienen. Vielleicht hätte ich da auch mal den Obertransportfuß ausprobieren sollen... Der hat es leider nicht geschafft, von mir getestet zu werden...



Das einzige Mal, als ich Probleme mit der Maschine hatte, ließ sich das auf einen Fehler meinerseits zurückführen. Da fühlte ich mich wohl so heimisch an der Maschine, dass ich den Einfädelweg meiner Maschine genommen habe (der ein bisschen kürzer ist). Ist ja meistens so, dass das Problem vor der Maschine sitzt. Also bei mir zumindest ;)

Vorm Fazit kommt noch mal ein kurzer Überblick meiner persönlichen Eindrücke:



Menüführung
++
Handbuch
+
Beleuchtung
--
Einfädler
+++
Handling
++
Applizieren
++
Reißverschluss
++
Nahtbild
+
Verarbeitung unterschiedlicher Materialien
++
Verwendung unterschiedlicher Garne
+++
Spass
++

+++ hervorragend, ++gut, + in Ordnung

- nicht so gut; – -schlecht, --- sehr schlechte



Fazit

Die Singer Quantum Stylist 9985 ist eine Nähmaschine, die preislich für mich sicherlich in Frage käme. Der Lieferumfang ist ausreichend, um alle anfallenden Näharbeiten durchzuführen. Einzig ein Antihaft-Fuß würde mir fehlen. Die Maschine verarbeitet unterschiedliche Materialien zuverlässig, hat allerdings bei mehrlagigen Arbeiten ordentlich zu tun und muss beim Stofftransport ein wenig unterstützt werden. Man muss gerne suchen, um das Ablagefach im Anschiebetisch lieb zu gewinnen. Wer gerne nachts näht, benötigt unbedingt noch eine zusätzliche Beleuchtungsquelle, da das maschineneigene Licht nicht wirklich ausreicht. Das ist eher ein kleines Spotlight auf den Nadelbereich. Dafür arbeitet sie bei Standartarbeiten recht leise... 

Als nächstes darf ich eine Maschine von Brother testen. Die einzige Marke die mir während des Tests noch nicht untergekommen ist... Ich bin gespannt!

Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia




Alle oben aufgeführten Posts stehen im Zusammenhang mit der Aktion Supertester vom Nähpark Diermeier
Im Rahmen dieser wurden mir die o.g.Nähmaschinen zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt. 
Es handelt sich somit um  Werbung  für den nähPark und die vorgestellten Maschinen. Der nähPark nimmt keinerlei Einfluss auf die Art der Berichterstattung und die dargestellte Meinung. Es handelt sich um meine persönliche Meinung und meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit den jeweiligen Nähmaschinen.



 






Freitag, 24. April 2015

Sie haben Post!

Das meiste des Bloggerlebens findet 
logischer Weise in der virtuellen Welt statt...

Zur Zeit wirkt sich mein Bloggerdasein
aber auch deutlich auf mein echtes Leben aus.

Und zwar in Form von schönen,
meist großen Briefumschlägen, 
die auf wundersame Weise 
im Briefkasten auf mich warten
und viele Tage zu Freutagen machen!

Es ist noch nicht allzulange her,
und ich habe euch hier mein neues Langzeitprojekt,
den weißbunten Quilt vorgestellt.

Um es kurz zusammen zu fassen,
ein Quilt aus 20cm großen Crazy-Patchworkquadraten,
aus weiß-bunten Stoffen.

Weiß bunt bedeutet soviel, dass die einzelnen Quadrate
aus Stoff einer Farbe mit weißen Mustern gefertigt werden.
Wenn es klappt, sollen am Ende 
alle Regenbogenfarben in Kombination mit weiß vertreten sein.

Und einige von Euch haben mich 
 mit Stoffresten überrascht!
(Und manche der Reste waren auch verdächtig groß...)


Einfach so, sind diese Umschläge hier eingetrudelt,
jeder für sich eine Überraschung,
die mir ein dickes Lachen ins Gesicht gezaubert hat!!!

Vielen vielen Dank
liebe Antje von  "istarttosew",
liebe Anja von "freizeitparadies",
liebe Nane von "Nane-Schönes aus Stoff"
liebe Janin von "JOs Creativ"
Claudia von "Stoffhoff"
und liebe Ina von "ImmermalwasNeues"

Ich hab mich riesig gefreut!!!!

Jetzt kommen hoffentlich bald zu 
den ersten beiden Quadraten noch mehr dazu!
Genügend "Stoff-Futter" hab ich ja erst einmal!

Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende,
viele liebe Grüße
Eure
Julia

Dienstag, 21. April 2015

Äpfel und Birnen

Am Wochenende war bei uns T-Shirt-Wetter;
endlich einmal wieder.

Also stand ich mit meinen Mädels vorm Stoffregal
und beide durften sich einen Stoff aussuchen.

Bei der letztendlichen Auswahl musste 
ich dann doch etwas Schmunzeln:

Äpfel und Birnen!


Diese Vorliebe muss wohl in der Familie liegen...

Der Birnenstoff wurde jetzt auch lange genug gestreichelt,
er stammt noch aus meinem allerersten Wichtelpaket...


Ein Klärchen von allerlieblichst in Größe 104.

Bei dem schönen Wetter gab es übrigens kein Halten mehr...
 Und das hat so einen Spaß gemacht!

Auch für die Große gab es Klärchen, in Gr. 128.
Das Shirt ist so schnell genäht,
da hab ich sogar die "weiteren Bestellungen"
 gelassen entgegen genommen;)

Die Äpfel und Birnen dürfen noch
zu meertje und
zum Kiddikram.

Euch allen viele Grüße
Eure
Julia

Montag, 20. April 2015

Allerlieblichstes Klärchen

Ich glaube, dass ist der Schnitt des Sommers!

Im letzten Jahr gab es bei Allerlieblichst
schon "Klara" für die Großen
und jetzt durfte ich auch das Klärchen probenähen.



Wie gesagt, der perfekte Sommerschnitt!

Ich hab auf die Uhr geschaut,
vom Ausdrucken, Kleben, Stoff aussuchen,
Zuschneiden und Nähen (normale Maschine, keine Ovi),
hat es keine Stunde gedauert, bis das erste Klärchen fertig war!


Klärchen besteht aus nur zwei Schnittteilen.
Das erklärt auch den geringen Zeitbedarf.

Ich liebe solche einfachen Schnitte ja sehr,
um schöne Stoffe, die man nicht 
mehr viel betüddeln muss, einzusetzen.

Aber natürlich kann man Klärchen 
genauso gut auch großzügig betüddeln. 
Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.


Ich fürchte ja, regelmäßige Leser meines Blogs,
müssen sich auf eine ganze Reihe Klärchen gefasst machen...

Wer auch ein Klärchen nähen möchte
(geht ja quasi schneller als Wäschewaschen!),
der bekommt es *hier* im Download-Shop.

Klärchen die Erste darf noch
zur Meitlisache,
zum Kiddikram
und zu out-now.

Euch allen eine schöne Woche
und viele liebe Grüße
Eure
Julia



Das eBook wurde mir zum Probenähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Probenähen dient dazu, einem Schnitt und dem eBook den letzten Feinschliff zu geben. Eine weitere Vergütung gibt es dafür nicht. Dennoch handelt es sich bei diesem Post damit um einen Werbepost. Auf die Darstellung und die Beurteilung eines probegenähten Stückes wird aber keinerlei Einfluss genommen. Somit handelt es sich bei der dargestellten Meinung um meine persönlichen Eindrücke!

Freitag, 17. April 2015

Langeweile

"Mir ist so langweilig!"
Ein Ausspruch den wohl alle Eltern kennen!

Aber, Langeweile ist etwas sehr Wichtiges.
Ein Motor der Kreativität sozusagen.

Bei uns war es vor kurzem auch mal wieder 
furchtbar langweilig.

Als meine Tochter mir das mitteilte,
war ich gerade im Nähzimmer.

Und es dauerte auch gar nicht lange,
bis die Idee geboren war,
dass sie ja mal wieder etwas Nähen könnte...

So schnell konnte ich dann gar nicht gucken,
wie die Stoffe aus der Restekiste rausgefischt waren...

Die Überlegung, was daraus werden könnte,
dauerten dann schon etwas länger.

Ein Pferd sollte es werden.

Also Schnittmuster erstellen:
Ganz pfiffig hat sie einfach 
die Umrisse von ihrem Kuschelpferd abgezeichnet.

Dann gings ans Zuschneiden.
Beim Frottee musste ich dann schon helfen,
den hat die Kinderstoffschere nicht geschafft
(gibt es jemanden, der eine wirklch gute
 Kinderstoffschere empfehlen kann?).

Ebenso brauchte sie Hilfe von der großen Nähmaschine,
denn mit Mähne und Schweif war 
das dann doch ein bisschen schwieriger.

 Aber bitte schön,
hier ist es, das Kuschelpferd, Marke Eigenbau:

Eine Seite Frottee,

eine Seite Nicki.

Dadurch, dass der Nicki so sehr nachgibt,
ist es so ein klein bisschen verdreht;
was sich aber mit der Zeit sicher noch platt liegen wird.

Mähne und Schweiß sind aus Jerseyröllchen.
Dass die Mähne weiß ist, hat sich so ergeben ;)

Auf jeden Fall sind wir mächtig stolz,
auf das fertige Werk!

Darum darf es auch noch
 zum Kiddikram,

Euch ein schönes Wochenende,
viele liebe Grüße
Eure
Julia


Dienstag, 14. April 2015

Recycling

Bei Recycling denke ich ja in aller erster Linie an Papier.
Aber seit ich auf Kreativblogs, Pinterest und Co unterwegs bin,
erkenne ich, dass es viel mehr Sachen gibt,
die man ganz anders weiter nutzen kann!

Obwohl ich diese Idee gar nicht aus dem Netz habe,


Seit dem wollte ich das auch gerne ausprobieren.
Und jetzt brauche ich für eine 
begeisterte Schwimmerinein Geschenk.


Da fand ich so eine Schwimmflügeltasche
doch sehr passend.

Ich liebe ja Taschenbaumler.
Vor kurzem habe ich Charm-Anhänger für
Loombändchen entdeckt
und einen davon einfach mit einem Kugelkettchen
am Zipper befestigt.

Da ist jetzt Platz für Feuchtes
oder für Sonnencreme und Co.

Ab jetzt werd ich bei so manchen Sachen
mehrfach nachdenken, ob sich da nicht 
noch was anderes draus machen lässt;)

Die Schwimmflügeltasche darf noch
zum Creadienstag, zu Meertje,und


Euch allen viele liebe Grüße
Eure
Julia